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Grippeimpfung fürs Auslandspraktikum: Saison 2026/27

Nils-Andre Stritt
Nils-Andre StrittMedizinstudent, Co-Founder travel4med
  • 14. September 2026
  • 14 Minuten
Grippeimpfung fürs Auslandspraktikum: Saison 2026/27

Grippeimpfung fürs Auslandspraktikum: Saison 2026/27

Die Grippeimpfung ist die jährliche Impfung gegen die saisonale Influenza, und für dein Auslandspraktikum ist sie ein größeres Thema, als die meisten Studierenden vermuten. Die Kurzantwort: Das Zeitfenster liegt laut Robert Koch-Institut zwischen Oktober und Mitte Dezember, weil der Impfschutz erst nach 10 bis 14 Tagen vollständig aufgebaut ist. Laut STIKO und DTG galt die Influenza vor der COVID-19-Pandemie als die häufigste impfpräventable reiseassoziierte Erkrankung. Wann die Impfung dir tatsächlich empfohlen wird, was sie leistet und was in den Tropen anders läuft, liest du hier.

Geschrieben von MUDr. Amandeep Grewal aus dem travel4med-Team, mit Schwerpunkt auf der reisemedizinischen Vorbereitung von Famulaturen, Pflegepraktika und PJ-Tertialen.

Key Takeaways

  • Zeitfenster: Für die Grippeimpfung nennt das RKI Oktober bis Mitte Dezember. Danach braucht der Schutz noch 10 bis 14 Tage, bis er steht.
  • Reisemedizinisch relevant: Vor der Pandemie galt die Influenza laut Epidemiologischem Bulletin 27/2026 als häufigste impfpräventable reiseassoziierte Erkrankung, mit einer geschätzten Inzidenz von rund 1 Prozent pro Reisemonat.
  • Drei Zonen, nicht eine Saison: Nordhalbkugel Oktober bis April, Südhalbkugel April bis Oktober, Tropen zum Teil ganzjährig.
  • Deine Altersgruppe ist Schlusslicht: In der OKaPII-Befragung 2025 ließen sich nur 39,6 Prozent der 18- bis 30-jährigen Klinikmitarbeitenden impfen, gegenüber 80,8 Prozent in der Ärzteschaft.
  • Ehrlich bleiben: Über eine reine Reiseindikation wird dir die Grippeimpfung als gesunde:r Studierende:r meist nicht empfohlen. Die berufliche Empfehlung für medizinisches Personal ist der Punkt, den du klären solltest.

Was bringt dir die Grippeimpfung im Auslandspraktikum?

Zwei Dinge gleichzeitig. Die Grippeimpfung senkt dein eigenes Risiko, mitten im Praktikum eine Woche flachzuliegen, und sie reduziert laut RKI die Weiterverbreitung des Virus in der Einrichtung, in der du arbeitest. Das zweite Argument wiegt auf Station schwerer als das erste, weil deine Patientinnen und Patienten oft Grunderkrankungen mitbringen.

Das RKI formuliert das deutlich: Medizinisches Personal stellt eine mögliche Infektionsquelle für die zu betreuenden Patientinnen und Patienten dar, und deren Risiko für einen schweren oder sogar tödlichen Verlauf ist wegen bestehender Grunderkrankungen erhöht. Die Impfung des medizinischen Personals folgt deshalb auch dem ethischen Gebot, Patientinnen und Patienten nicht zu schaden.

Dazu kommt der praktische Teil, und der spricht ebenfalls für die Grippeimpfung. Eine Influenza dauert laut Epidemiologischem Bulletin 27/2026 etwa 5 bis 7 Tage. Bei einer vierwöchigen Famulatur ist das ein Viertel deiner Zeit. Wie Fehltage angerechnet werden, entscheidet dein eigenes Landesprüfungsamt, und die 16 Ämter handhaben das unterschiedlich. Frag dort nach, bevor du improvisierst. Welche Nachweise sonst zählen, steht in den Grundlagen zur Famulatur.

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Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Grippeimpfung?

Das RKI empfiehlt die jährliche Grippeimpfung im Herbst und Winter, konkret ab Oktober bis Mitte Dezember. Der Grund ist simpel: Die Influenzawelle erreicht in Deutschland meist nach der Jahreswende ihren Höhepunkt, die Fallzahlen steigen aber schon ab Ende September. Nach der Impfung dauert es 10 bis 14 Tage, bis der Schutz vollständig aufgebaut ist.

Versäumst du das Fenster für die Grippeimpfung, ist der Zug nicht abgefahren. Das RKI hält es auch zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle noch für sinnvoll, die Impfung nachzuholen, weil sich nie genau vorhersagen lässt, wie lange eine Welle andauert. In der Saison 2022/2023 kam es zum Beispiel im März zu einer zweiten Welle durch eine andere Virusvariante.

Für die Saison 2026/27 hat die WHO die Zusammensetzung der Impfstoffe für die Nordhalbkugel am 27. Februar 2026 veröffentlicht. Für eibasierte Impfstoffe empfiehlt sie eine trivalente Kombination aus einem A/Missouri/11/2025 (H1N1)pdm09-ähnlichen Virus, einem A/Darwin/1454/2025 (H3N2)-ähnlichen Virus und einem B/Tokyo/EIS13-175/2025 Virus der B/Victoria-Linie.

Wie hoch ist dein Influenza-Risiko im Auslandspraktikum?

Die saisonale Influenza kommt weltweit vor. Laut Epidemiologischem Bulletin 27/2026 galt sie vor der COVID-19-Pandemie als die häufigste impfpräventable reiseassoziierte Erkrankung, und die präpandemische Inzidenzrate für Reisende wird mit rund 1 Prozent pro Reisemonat angegeben. Die WHO beziffert die weltweite Krankheitslast auf etwa eine Milliarde Erkrankungen pro Jahr, darunter 3 bis 5 Millionen schwere Verläufe und 290.000 bis 650.000 Todesfälle durch Atemwegserkrankungen. Eine Größenordnung, die bei der Tropenvorbereitung selten auf der Liste steht.

Gegen genau diese Wahrscheinlichkeit arbeitet die Grippeimpfung. Die Inkubationszeit beträgt im Schnitt 2 Tage, mit einer Spanne von 1 bis 4 Tagen. Übertragen wird über Tröpfchen beim Husten und Niesen, über kleinere Tröpfchenkerne beim Atmen und Sprechen, indirekt über die Hände und über kontaminierte Oberflächen. Klingt nach deinem Stationsalltag? Genau. Wie du dort sonst noch Infektionsrisiken senkst, steht im Beitrag zu Krankenhauskeimen im Auslandspraktikum.

Ein Punkt wird oft übersehen. Das Risiko, die Erkrankung nach der Rückkehr weiterzuverbreiten, ist laut Bulletin in der Influenza-Saison sehr hoch. Du fliegst also nicht nur mit einem Risiko hin, sondern unter Umständen auch mit einem zurück.

Warum gilt für Tropenziele eine andere Influenza-Saison?

Weil es drei Zonen gibt statt einer Saison. Das Epidemiologische Bulletin 27/2026 nennt für die Nordhalbkugel Oktober bis April, für die Südhalbkugel April bis Oktober, und in den Tropen werden Influenza-Erkrankungen ganzjährig beobachtet. In manchen Regionen gibt es sogar zwei Perioden erhöhter Viruszirkulation pro Jahr, in Thailand etwa von Januar bis April und von Juni bis September.

Influenza-Saisons nach Zone im Jahresverlauf Drei Zeitbalken über zwölf Monate. Die Nordhalbkugel-Saison läuft von Oktober bis April, die Südhalbkugel-Saison von April bis Oktober, in den Tropen werden Erkrankungen zum Teil ganzjährig beobachtet. Wann Influenza zirkuliert, nach Zone Nordhalbkugel Südhalbkugel Tropen Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez In den Tropen werden Erkrankungen ganzjährig beobachtet, regional mit zwei Perioden erhöhter Zirkulation.
Quelle: STIKO und DTG, Epidemiologisches Bulletin 27/2026 vom 02.07.2026, Kapitel 5.8 Influenza (saisonal).

Das Bulletin nennt für die Influenza keine Länderliste, sondern Zonen. Die Zuordnung unserer vier Standorte zu diesen Zonen ergibt sich aus ihrer geografischen Lage:

StandortLandLageWas das Bulletin für diese Zone sagt
Sri LankaSri LankaTropen, nördlich des Äquatorsganzjährige Zirkulation möglich, dazu Nordhalbkugel-Saison Oktober bis April
NepalNepalnördlich des Äquators, überwiegend nördlich des WendekreisesNordhalbkugel-Saison Oktober bis April
BaliIndonesienTropen, südlich des Äquatorsganzjährige Zirkulation möglich, dazu Südhalbkugel-Saison April bis Oktober
SansibarTansaniaTropen, südlich des Äquatorsganzjährige Zirkulation möglich, dazu Südhalbkugel-Saison April bis Oktober

Daraus folgt eine unbequeme Konsequenz für deine Grippeimpfung. Bei einem mehrwöchigen Aufenthalt auf der südlichen Halbkugel während der dortigen Influenza-Saison hält es das Bulletin für sinnvoll, die Impfung mit dem vor Ort verfügbaren Impfstoff durchführen zu lassen, denn der Südhalbkugel-Impfstoff ist in der Regel nur dort zu bekommen. Das regelst du nicht am Abflugtag. Sprich es in der reisemedizinischen Beratung an, zusammen mit der besten Reisezeit für dein Praktikum.

Wie gut schützt die Grippeimpfung wirklich?

Schwankend. Die Wirksamkeit hängt laut Epidemiologischem Bulletin 27/2026 davon ab, wie gut die Impfstoffvarianten zu den lokal zirkulierenden Viren passen, und vom immunologischen Imprinting, also von deinen früheren Kontakten mit Influenza-Viren und Impfantigenen. In europäischen und US-amerikanischen Studien lag die Wirksamkeit gegen laborbestätigte influenzabedingte Arztkonsultationen in den Saisons 2010/11 bis 2019/20 jeweils zwischen 20 und 60 Prozent.

Das klingt bescheiden, und ehrlich gesagt ist es das auch. Nur: Genau diese Spanne ist der Grund, warum Händehygiene, das Meiden von Menschenansammlungen und im Zweifel eine Mund-Nasen-Maske im Bulletin als weitere Präventionsmaßnahmen stehen. Als Ergänzung, nicht als Alternative.

Pro Saison ist für die Grippeimpfung eine Impfstoffdosis vorgesehen. Wer bereits geimpft ist, soll sich laut RKI innerhalb derselben Saison kein zweites Mal impfen lassen. Es gibt keine Daten zur sequenziellen Impfung, und die Standardimpfstoffe sind nicht als Booster entwickelt.

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Wer bekommt die Grippeimpfung empfohlen, und gehörst du dazu?

Über die Reise wahrscheinlich nicht, über den Beruf möglicherweise schon. Reisemedizinisch empfiehlt das Epidemiologische Bulletin 27/2026 die Grippeimpfung für Reisende ab 60 Jahren und für Reisende, für die ohnehin eine Indikationsimpfempfehlung der STIKO besteht, etwa in der Schwangerschaft oder bei einer chronischen Grunderkrankung. Als gesunde:r 23-Jährige:r fällst du über die Reise allein nicht darunter.

Daneben steht die berufliche Empfehlung. Geimpft werden sollten laut STIKO im Rahmen eines erhöhten beruflichen Risikos unter anderem Personen mit erhöhter Gefährdung, ausdrücklich genannt wird medizinisches Personal, sowie Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr. Ob du als Famulantin, PJler oder Pflegepraktikantin darunter fällst, entscheidet nicht dieser Text, sondern die Gefährdungsbeurteilung deiner Einrichtung. Die Umsetzung der beruflichen Indikationsimpfempfehlung liegt in Betrieben und Arbeitsstätten beim zuständigen betriebsärztlichen Dienst.

Und wenn beides nicht greift? Dann gilt der Satz, den das RKI extra hinschreibt: Dass die STIKO die Impfung nur für bestimmte Personengruppen empfiehlt, bedeutet nicht, dass sie anderen Personen davon abrät. Bei Bedarf solltest du klären, ob deine Krankenkasse die Kosten der Grippeimpfung übernimmt. Wie du das Gespräch mit dem Betriebsarzt aufziehst, steht im Beitrag zur arbeitsmedizinischen Vorsorge vor dem Auslandspraktikum.

Wie oft lässt sich Klinikpersonal überhaupt impfen?

Seltener, als du denkst, und in deiner Altersgruppe am seltensten. In der OKaPII-Befragung des RKI von 2025 gaben 56,3 Prozent von 12.324 Mitarbeitenden aus 85 Kliniken an, sich in der Saison 2024/25 gegen Influenza geimpft zu haben. Die Quote steigt mit dem Alter, und die 18- bis 30-Jährigen bilden das Schlusslicht.

Influenza-Impfquote von Klinikpersonal nach Altersgruppe, Saison 2024/25 Fünf Balken zeigen die selbstberichtete Influenza-Impfquote von Klinikmitarbeitenden in der Saison 2024/25: 39,6 Prozent in der Altersgruppe 18 bis 30 Jahre, 50,9 Prozent bei 31 bis 40, 56,0 Prozent bei 41 bis 50, 64,9 Prozent bei 51 bis 60 und 77,7 Prozent bei über 60 Jahren. Impfquote Klinikpersonal nach Alter, Saison 2024/25 39,6 % 18 bis 30 50,9 % 31 bis 40 56,0 % 41 bis 50 64,9 % 51 bis 60 77,7 % über 60 Selbstberichtete Angaben bei freiwilliger Teilnahme. Die Quote kann dadurch überschätzt sein.
Quelle: Robert Koch-Institut, OKaPII Ergebnisbericht 2025 vom 22.09.2025, Erhebung vom 14.04. bis 18.05.2025, 12.324 Teilnehmende aus 85 Einrichtungen.

Nach Berufsgruppe fällt der Unterschied noch deutlicher aus. Die Ärzteschaft nahm die Impfung mit 80,8 Prozent am häufigsten in Anspruch, während sich in den therapeutischen und pflegerischen Berufen etwa die Hälfte dafür entschied.

GruppeImpfquote in der Saison 2024/25
alle Teilnehmenden56,3 Prozent
Ärzteschaft80,8 Prozent
therapeutische und pflegerische Berufeetwa die Hälfte
mindestens wöchentlicher Kontakt zu besonders gefährdeten Patientengruppen58,8 Prozent
seltener oder kein Kontakt zu diesen Gruppen54,3 Prozent

Der häufigste Grund gegen die Grippeimpfung war übrigens kein medizinischer. Es war fehlende Priorisierung: vergessen, zu spät daran gedacht, keine Zeit gefunden. Genau der Fehler, den ein Kalendereintrag im September verhindert. Nebenbei wussten nur 21 Prozent der Befragten, dass die Impfung das Risiko für einen Herzinfarkt senken kann.

So planst du deine Grippeimpfung rund ums Auslandspraktikum

Rückwärts, nicht vorwärts. Der Termin gehört in den Kalender, bevor der Flug gebucht ist:

  1. Abflug- und Rückkehrdatum notieren: Liegt eines davon zwischen Oktober und April, betrifft dich die deutsche Saison auf jeden Fall.
  2. Zone bestimmen: Nordhalbkugel, Südhalbkugel oder Tropen. Die Tabelle oben ordnet unsere vier Standorte zu.
  3. Reisemedizinischen Termin buchen, sechs bis acht Wochen vor Abflug: Bring Impfpass, Zielort, Unterkunftsart und Praktikumsdauer mit. In diesem Termin sortierst du ohnehin alle anderen Impfungen.
  4. Berufliche Indikation klären: Frag beim betriebsärztlichen Dienst deiner Klinik oder bei deiner Fakultät nach, ob du unter die Empfehlung für medizinisches Personal fällst und wer die Impfung anbietet.
  5. Kostenfrage stellen: Ruf bei deiner Krankenkasse an und frag konkret nach der Influenza-Impfung in deiner Situation, statt es zu vermuten.
  6. Grippeimpfung auf Oktober legen: Rechne die 10 bis 14 Tage bis zum vollen Schutz ein und leg den Termin entsprechend vor den Abflug oder vor den Beginn deines Tertials in Deutschland.
  7. Bei mehreren Wochen auf der Südhalbkugel: Sprich die Impfung mit dem dort verfügbaren Impfstoff vorher an, damit du vor Ort weißt, wohin du gehst.

Zwei Reisende mit Rucksack und Tasche gehen durch eine helle Flughafenhalle auf die Fensterfront zu, dahinter stehen Flugzeuge am Gate

Du planst gerade dein Klinikpraktikum im Ausland? travel4med vermittelt Famulatur, Pflegepraktikum, Hospitation und PA-Praxisphase auf Sri Lanka, in Nepal, auf Bali und Sansibar. PJ-Tertiale vermitteln wir auf Sri Lanka, in Nepal und auf Sansibar. Wenn du magst, gehen wir deine Vorbereitung in einer kostenlosen Beratung einmal gemeinsam durch.

Was gehört neben der Grippeimpfung noch in deine Vorbereitung?

Die Grippeimpfung ist nur ein Baustein. Die reisespezifischen Impfungen für deinen Standort sortierst du am besten in einem Rutsch, und zwar im selben Termin. Den Überblick dazu liefert unser Beitrag zu den Impfungen für Famulatur und PJ im Ausland, die nahrungs- und wasserassoziierte Seite steht im Beitrag zu Typhus im Auslandspraktikum.

Zwei Dinge gehen im Grippe-Kontext gern unter. Erstens gehört ein Fieberthermometer in die Reiseapotheke für Famulatur und PJ, weil du bei Fieber im Praktikum schnell einordnen musst, ob du an Influenza, an Reisedurchfall oder an etwas Tropenspezifisches denkst. Zweitens solltest du wissen, was deine Versicherung für Famulatur und PJ im Ausland bei einer ambulanten Behandlung vor Ort zahlt. Eine unkomplizierte Influenza wird symptomatisch behandelt, bei Zeichen einer bakteriellen Superinfektion sind laut Bulletin Antibiotika indiziert.

Falls du dich fragst, ob das alles auch fürs Pflegepraktikum oder fürs Praktische Jahr gilt: ja. Den Unterschied macht der Patientenkontakt, nicht die Bezeichnung deines Praktikums.

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Grippeimpfung fürs Auslandspraktikum: dein Fahrplan

Trag dir jetzt einen Termin für die Grippeimpfung im Oktober ein, klär die berufliche Indikation mit dem betriebsärztlichen Dienst und bestimm, in welcher der drei Zonen dein Praktikum liegt. Mehr ist es nicht. Der häufigste Grund gegen die Impfung ist laut RKI-Befragung nicht die Skepsis, sondern das Vergessen, und dagegen hilft ein Kalendereintrag zuverlässiger als jedes Argument. Wie andere Studierende ihre Vorbereitung angegangen sind, liest du in den Erfahrungsberichten.

Fachlich geprüft von MUDr. Amandeep Grewal, geprüft am 14.09.2026 gegen die Empfehlungen von STIKO und DTG, die Angaben des Robert Koch-Instituts und die Veröffentlichungen der WHO. Der Beitrag ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Quellen

  • STIKO und DTG, Epidemiologisches Bulletin 27/2026 vom 02.07.2026, Kapitel 5.8 Influenza (saisonal), Robert Koch-Institut (abgerufen 14.09.2026): Epidemiologisches Bulletin 27/2026
  • Robert Koch-Institut, Schutzimpfung gegen Influenza: Impfempfehlung, Stand 10.09.2026 (abgerufen 14.09.2026): RKI-FAQ zur Impfempfehlung
  • Robert Koch-Institut, OKaPII Onlinebefragung von Klinikpersonal zur Influenza-Impfung, Ergebnisbericht 2025 vom 22.09.2025 (abgerufen 14.09.2026): OKaPII Ergebnisbericht 2025
  • World Health Organization, Fact sheet Influenza (seasonal), Stand 28.02.2025 (abgerufen 14.09.2026): WHO Fact sheet
  • World Health Organization, Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2026 to 2027 northern hemisphere influenza season, veröffentlicht am 27.02.2026 (abgerufen 14.09.2026): WHO zur Impfstoffzusammensetzung
  • STIKO, Beschluss und wissenschaftliche Begründung zur Erweiterung der Indikations- und beruflichen Indikationsempfehlung für die saisonale Influenza-Impfung, Epidemiologisches Bulletin 29/2025 vom 17.07.2025 (abgerufen 14.09.2026): Epidemiologisches Bulletin 29/2025