Studium

Famulatur – alles zu Dauer, Regeln & Ausland

MUDr. Andreas Zehetner
MUDr. Andreas ZehetnerArzt, Co-Founder von travel4med
  • 9. August 2026
  • 14 Minuten
Famulatur – alles zu Dauer, Regeln & Ausland

Famulatur – alles, was du wissen musst (Dauer, Regeln, Ausland)

Die Famulatur ist ein Pflichtpraktikum im Medizinstudium: In Deutschland famulierst du insgesamt vier Monate, in Österreich 12 Wochen. Du arbeitest unter ärztlicher Leitung in Klinik und Praxis mit – zum ersten Mal richtig nah an Patient:innen. Hier findest du alle Regeln nach der aktuellen Approbationsordnung, typische Stolperfallen und wie das Ganze im Ausland funktioniert.

Zuletzt aktualisiert: 07.10.2026 · Autor: MUDr. Andreas Zehetner, Arzt (MUDr., entspricht dem Doctor of Medicine) und Co-Founder der futuredoctor group

Das Wichtigste in Kürze

  • Definition: Die Famulatur ist ein Pflichtpraktikum im Medizinstudium, geregelt in § 7 der Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO).

  • Dauer Deutschland: 4 Monate – je 1 Monat ambulant, Krankenhaus, hausärztliche Versorgung und 1 frei wählbarer Monat.

  • Dauer Österreich: 12 Wochen Pflichtfamulatur laut Studienplan deiner Uni.

  • Wann: in der vorlesungsfreien Zeit, nach dem Physikum (M1) und bis zur Meldung zum M2 – also vor dem PJ.

  • Ausland: möglich für den ambulanten, den stationären und den Wahlmonat in Klinik oder Ambulanz – nicht für den Hausarztmonat.

Was ist eine Famulatur?

Eine Famulatur ist ein vorgeschriebenes Praktikum im Medizinstudium. Du lernst dabei unter Leitung einer approbierten Ärztin oder eines approbierten Arztes die ärztliche Tätigkeit in verschiedenen Versorgungsbereichen kennen – ambulant und stationär. Ohne vollständigen Nachweis wirst du in Deutschland nicht zum Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (M2) zugelassen.

Der Begriff kommt vom lateinischen famulus, „Gehilfe“. Genau das ist deine Rolle: Du arbeitest mit, aber nicht eigenverantwortlich. Den Zweck beschreibt § 7 Abs. 1 ÄApprO so: Die Studierenden sollen „die ärztliche Tätigkeit in verschiedenen ärztlichen Berufs- und Tätigkeitsfeldern kennenlernen“ (§ 7 ÄApprO).

Rechtlich verankert ist sie in § 1 Abs. 2 ÄApprO als Teil der ärztlichen Ausbildung – neben Krankenpflegedienst, Erster-Hilfe-Ausbildung und Praktischem Jahr. Die Details zu Dauer, Einrichtungen und Auslandsanrechnung regelt § 7. Alles, was die Verordnung offenlässt – Zählweise, Teilung, Fristen –, gestalten die Landesprüfungsämter in eigener Verantwortung.

Für viele ist sie der erste echte Stationsalltag nach dem Pflegepraktikum – und oft der Moment, in dem die spätere Fachrichtung erste Konturen bekommt.

Gilt bald eine neue Approbationsordnung? Eine Reform der ÄApprO (Stichwort „Masterplan Medizinstudium 2020“) ist seit Jahren geplant, aber bisher nicht in Kraft. Ein früherer Zeitplan sah einen Start frühestens im Herbst 2027 vor (Deutsches Ärzteblatt). Für deine Planung gilt § 7 ÄApprO in der aktuellen Fassung.

Wie lange dauert die Famulatur?

In Deutschland dauert die Famulatur insgesamt vier Monate (rund 120 Kalendertage), aufgeteilt in vier Abschnitte zu je einem Monat: ambulante Versorgung, Krankenhaus, hausärztliche Versorgung und ein frei wählbarer Monat (§ 7 Abs. 3 ÄApprO). In Österreich schreibt der Studienplan 12 Wochen vor. Wie genau ein „Monat“ gezählt wird, legt dein Landesprüfungsamt fest.

Deutschland

Österreich

Gesamtdauer

4 Monate

12 Wochen

Rechtsgrundlage

§ 7 ÄApprO (bundesweit)

Studienplan der jeweiligen Medizin-Uni

Aufteilung

1 Monat ambulant · 1 Monat Krankenhaus/stationäre Reha · 1 Monat hausärztlich · 1 Monat Wahlfach

Pflicht- und Wahlfächer je nach Uni (z. B. JKU Linz: mind. 6 Wochen Pflichtfächer, davon mind. 3 Wochen Innere Medizin)

Zeitpunkt

vorlesungsfreie Zeit zwischen M1 und M2

vorlesungsfreie Zeit, verteilt über das Studium

Zuständig

Landesprüfungsamt (LPA) deines Studienorts

Studienabteilung deiner Uni

Famulatur in Deutschland: 4 Monate im ÜberblickDie vier Famulatur-Abschnitte nach § 7 ÄApprO: je ein Monat ambulant, Krankenhaus, hausärztliche Versorgung und Wahlfamulatur. In Österreich: 12 Wochen.Famulatur in Deutschland: 4 Monate im Überblicknach § 7 Abs. 3 ÄApprO · je 1 Monat1AmbulantPraxis / Ambulanz1Krankenhausoder stationäre Reha1Hausärztlichnur in Deutschland1Wahlfamulaturfrei wählbarÖsterreich: 12 Wochen FamulaturQuelle: § 7 ÄApprO · Studienpläne der Medizin-Unis in Österreich

Rechnerisch heißt das: Der Hausarztmonat macht 25 % deiner Pflichtzeit aus und muss in Deutschland stattfinden – die übrigen 75 % (drei Monate) kannst du grundsätzlich auch im Ausland ableisten, wenn die Einrichtung passt.

Ein Satz, den viele überlesen: Wie viele Tage ein „Monat“ hat, steht nicht in § 7 ÄApprO. Die Landesprüfungsämter füllen das unterschiedlich aus. Nordrhein-Westfalen verlangt „volle 30 Kalendertage (und nicht etwa 4 Wochen)“ je Abschnitt, Baden-Württemberg 120 Kalendertage insgesamt, Hamburg rechnet nach Kalendermonat. Prüf das Merkblatt deines LPA, bevor du Flüge buchst.

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Wann famuliert man?

Du famulierst in den vorlesungsfreien Zeiten zwischen dem bestandenen Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (Physikum/M1) und dem Zweiten Abschnitt (M2). Vor dem Physikum abgeleistete Zeiten werden nicht angerechnet. Spätestens bei der Meldung zum M2 müssen alle vier Monate nachgewiesen sein – also bevor du ins Praktische Jahr startest.

So sieht der typische Weg durchs Studium aus:

  1. Pflegepraktikum (Krankenpflegedienst, 3 Monate) – vor dem Physikum

  2. Physikum / M1 – Ende des vorklinischen Abschnitts

  3. Famulatur (4 Monate) – in den Semesterferien des klinischen Abschnitts

  4. M2 – schriftliches Staatsexamen

  5. Praktisches Jahr (PJ) – 48 Wochen in drei Tertialen

Praktisch heißt das: Semesterferien im Frühjahr und Sommer, manchmal auch die Weihnachtspause oder ein Urlaubssemester. Baden-Württemberg nennt das Urlaubssemester ausdrücklich als unterrichtsfreie Zeit. In Modellstudiengängen gelten teils abweichende Regeln – das steht im Merkblatt deines LPA. Mehr zu Fehltagen liest du in unserem Ratgeber zu Fehlzeiten in Famulatur und PJ.

Welche Famulatur-Arten gibt es?

Nach § 7 Abs. 3 ÄApprO gibt es in Deutschland vier Abschnitte: ambulant (Praxis oder Ambulanz), Krankenhaus, hausärztliche Versorgung und Wahlfach. Drei davon sind inhaltlich festgelegt, ein Monat ist frei wählbar – viele nutzen ihn für einen zweiten Klinikmonat oder ein Wunschfach.

Famulatur im Krankenhaus

Den stationären Monat leistest du in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung ab. Du bist auf Station, gehst mit auf Visite, siehst die Notaufnahme oder den OP. Einrichtungen ohne Bettenstation zählen hier in der Regel nicht.

Ambulante Famulatur (Praxis)

Der ambulante Monat findet in einer Arztpraxis oder einer ärztlich geleiteten Einrichtung der ambulanten Krankenversorgung statt, zum Beispiel in einer Klinikambulanz. Achtung: Baden-Württemberg verlangt einen ganztägigen Einsatz von Montag bis Freitag – eine Praxis, „die nur halbtags betrieben wird“, reicht dort nicht.

Famulatur beim Hausarzt

Der hausärztliche Monat ist Pflicht und findet in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung statt – typischerweise bei Fachärzt:innen für Allgemeinmedizin, Kinder- und Jugendmedizin oder Innerer Medizin ohne Schwerpunkt, die an der hausärztlichen Versorgung teilnehmen (§ 73 SGB V). Diesen Monat kannst du nicht im Ausland ableisten.

Unterschätz diesen Monat nicht: In der Hausarztpraxis siehst du in kurzer Zeit sehr viele verschiedene Beratungsanlässe – vom Infekt über chronische Erkrankungen bis zur Vorsorge. Du lernst, mit wenig Zeit und ohne Großgerätediagnostik strukturiert zu entscheiden. Plan ihn früh ein, denn gute Lehrpraxen sind in den Semesterferien schnell ausgebucht.

Wahlfamulatur

Den vierten Monat verbringst du in einer der drei genannten Einrichtungsarten oder in einer anderen geeigneten Einrichtung, in der ärztlich gearbeitet wird – auch im öffentlichen Gesundheitswesen. Das LPA NRW nennt etwa Gesundheitsamt, Pathologie, Rechtsmedizin und Arbeitsmedizin als Beispiele.

Was macht man in der Famulatur?

Als Famulant:in arbeitest du im ärztlichen Team mit: Du nimmst Anamnesen auf, untersuchst Patient:innen, nimmst Blut ab, legst Zugänge, gehst mit auf Visite und stellst Fälle vor. Alles passiert unter Aufsicht. Eigenverantwortlich Diagnosen stellen, Therapien anordnen oder Dokumente rechtsverbindlich unterschreiben darfst du nicht.

Ein typischer Tag auf Station sieht oft so aus:

  • Morgens: Frühbesprechung, Blutentnahmen, Zugänge

  • Vormittags: Visite, Aufnahmen neuer Patient:innen, Untersuchungen

  • Mittags: Röntgen- oder Fallbesprechung, ggf. OP-Assistenz

  • Nachmittags: Briefe vorbereiten (zur Kontrolle durch Ärzt:innen), Befunde besprechen, Fragen stellen

Wie viel du selbst machen darfst, hängt von Klinik, Team und deinem Ausbildungsstand ab. Mein Tipp aus eigener Erfahrung: Frag am ersten Tag aktiv, welche Aufgaben du übernehmen kannst – und frag lieber einmal zu viel nach als einmal zu wenig.

Was du am Ende mitnimmst, ist mehr als Routine bei Blutentnahmen: Du lernst, eine strukturierte Anamnese zu erheben, Patient:innen kurz und präzise vorzustellen und Befunde einzuordnen. Genau diese Fähigkeiten brauchst du später im PJ – und sie machen dich in Bewerbungsgesprächen für PJ-Plätze oder die erste Assistenzarztstelle sichtbar.

Wird die Famulatur bezahlt?

In der Regel nicht. Die ÄApprO sieht dafür keine Vergütung vor, und als Pflichtpraktikum fällt sie nicht unter den gesetzlichen Mindestlohn (§ 22 MiLoG). Manche Kliniken bieten freiwillig Verpflegung, eine Unterkunft oder eine kleine Aufwandsentschädigung an – das ist aber Verhandlungssache, kein Anspruch.

Plan sie deshalb wie ein Projekt mit Budget: Fahrt oder Flug, Unterkunft, Versicherung, bei Auslandsaufenthalten auch Impfungen und gegebenenfalls eine beglaubigte Übersetzung deines Zeugnisses.

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Famulatur-Bescheinigung & Anerkennung

Nachweis jedes Abschnitts ist das Zeugnis nach dem Muster der Anlage 6 zur ÄApprO, amtlich „Zeugnis über die Tätigkeit als Famulus“. Du legst es dem Landesprüfungsamt deines Studienorts vor. Ohne vollständige Bescheinigungen keine Zulassung zum M2 – und Formfehler können dich im Ernstfall einen ganzen Monat kosten.

Das muss auf deiner Famulaturbescheinigung stehen:

  • dein Name und deine persönlichen Daten

  • Zeitraum in vollen Kalendertagen (von – bis), nicht nur „4 Wochen“

  • Art der Einrichtung bzw. des Abschnitts (ambulant, Krankenhaus, hausärztlich, Wahl) und Fachgebiet

  • Originalunterschrift der ausbildenden Ärztin oder des ausbildenden Arztes

  • Stempel oder Siegel der Einrichtung

Lass dir das Zeugnis erst nach Ende des Abschnitts ausstellen – vordatierte Zeiten erkennt kein Amt an. Den Vordruck findest du auf der Website deines LPA (Anlage 6 ÄApprO). Zeugnisse aus dem Ausland, die nicht auf Deutsch sind, brauchen bei vielen Ämtern eine beglaubigte Übersetzung inklusive Stempel. NRW und Baden-Württemberg empfehlen, Auslandszeugnisse direkt nach der Rückkehr einzureichen; Baden-Württemberg berechnet für die Anrechnung 30 €.

Wo du dein Zeugnis einreichst: Zuständig ist das Landesprüfungsamt des Bundeslands, in dem du Humanmedizin studierst – nicht das deines Wohnorts.

Famulatur im Ausland – geht das?

Ja. Nach § 7 Abs. 4 ÄApprO kann ein Abschnitt angerechnet werden, den du im Ausland in einer Einrichtung der ambulanten ärztlichen Krankenversorgung oder in einem Krankenhaus ableistest. Das betrifft den ambulanten, den stationären und einen Wahlmonat in einer solchen Einrichtung. Den Hausarztmonat musst du in Deutschland machen.

Famulaturen im Ausland werden anerkannt, wenn die Einrichtungen bestimmte Kriterien erfüllen. Das hängt von deinem Landesprüfungsamt und der Klinik ab – wir helfen dir, das vorab zu klären.

Für Studierende in Österreich gelten die Regeln deiner Uni. Ein Beispiel: An der JKU Linz sind maximal 4 Wochen der Pflichtzeit im Ausland möglich, und zwar nur an öffentlichen Lehrkrankenhäusern oder Universitätskliniken. Alles Wichtige dazu findest du im Ratgeber Famulatur in Österreich.

Warum ins Ausland? Du siehst Krankheitsbilder, die du zu Hause kaum erlebst, arbeitest in einem anderen Gesundheitssystem und trainierst medizinisches Englisch. Dazu kommt das, was diese Wochen unvergesslich macht: Kultur, Land und Leute. Medizin trifft Abenteuer.

Mit travel4med kannst du an vier Standorten famulieren:

  • Bali – RSU Bangli Hospital (ab €1.699)

  • Sansibar – Lumumba Regional Hospital (ab €1.599)

  • Sri Lanka – Galle (ab €1.499)

  • Nepal – Pokhara (ab €1.299)

Bevor es losgeht, solltest du drei Dinge früh angehen: Impfungen und reisemedizinische Beratung (je nach Ziel mehrere Monate Vorlauf; Orientierung bieten die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin (DTG)), eine passende Auslands- und Haftpflichtversicherung – mehr dazu in unserem Versicherungs-Ratgeber fürs Auslandspraktikum – sowie die Finanzierung, etwa über Auslands-BAföG.

Wichtig für die Planung: Kläre vor der Buchung schriftlich mit deinem LPA, ob die Einrichtung als Krankenhaus oder ambulante Einrichtung anerkannt wird. Wie das konkret abläuft, liest du in Famulatur im Ausland anerkennen lassen. Alle Details zu Ablauf, Unterkunft und Leistungen findest du auf unserer Seite Famulatur im Ausland. Lieber ungewöhnlich? Dann lies auch unseren Beitrag zur Famulatur auf dem Kreuzfahrtschiff.

Famulatur vs. PJ vs. Pflegepraktikum

Pflegepraktikum, Famulatur und PJ sind drei verschiedene Pflichtpraxisphasen im Medizinstudium. Das Pflegepraktikum (3 Monate) machst du vor dem Physikum in der Pflege, die Famulatur (4 Monate) zwischen M1 und M2 im ärztlichen Bereich, das PJ (48 Wochen) nach dem M2 als letzten Studienabschnitt mit deutlich mehr Verantwortung.

Pflegepraktikum

Famulatur

Praktisches Jahr (PJ)

Dauer (DE)

3 Monate

4 Monate

48 Wochen (3 × 16 Wochen)

Zeitpunkt

vor dem Physikum

zwischen M1 und M2

nach dem M2

Bereich

Pflege im Krankenhaus

ärztliche Tätigkeit, ambulant und stationär

ärztliche Tätigkeit in Tertialen (Innere, Chirurgie, Allgemeinmedizin oder Wahlfach)

Deine Rolle

Mithilfe in der Pflege

Mitarbeit unter ärztlicher Aufsicht

Mitarbeit mit mehr Eigenständigkeit, unter Aufsicht

Vergütung

meist keine

meist keine

je nach Klinik

Ausland möglich?

ja, mit Anerkennung durch das LPA

ja, außer Hausarztmonat

ja, je nach LPA-Regeln

Mehr dazu

Pflegepraktikum im Ausland

Famulatur im Ausland

PJ im Ausland

In Österreich heißt das Praktische Jahr KPJ (Klinisch-Praktisches Jahr) und umfasst laut Studienplan der MedUni Wien 48 Wochen im 6. Studienjahr.

Tipps: So findest du die richtige Famulatur

Den richtigen Platz findest du, wenn du rückwärts planst: erst die Regeln deines Landesprüfungsamts klären, dann Fachgebiet und Ort wählen, dann bewerben. Beliebte Kliniken und Auslandsplätze sind oft sechs bis zwölf Monate im Voraus vergeben. Diese Checkliste hilft dir, nichts zu vergessen.

  • Merkblatt deines LPA lesen: Zählweise, Teilung, Auslandsregeln

  • Plan erstellen: welcher Abschnitt in welchen Semesterferien?

  • Hausarztmonat in Deutschland fest einplanen

  • Fachgebiet nach Interesse wählen, nicht nur nach Bequemlichkeit

  • Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf rechtzeitig verschicken

  • Fürs Ausland: Einrichtung vorab mit dem LPA klären, Impfungen und Versicherung planen

  • Zeugnis-Vordruck (Anlage 6) ausdrucken und mitnehmen

  • Zeugnis nach Ende des Abschnitts unterschreiben und stempeln lassen, Kopie behalten

Wie du eine überzeugende Bewerbung schreibst, zeigt dir unser Leitfaden Famulatur-Bewerbung mit Muster. Für Auslandsplätze hilft dir außerdem unser Ratgeber zum Motivationsschreiben fürs Auslandspraktikum. Auch die Austauschprogramme der Bundesvertretung der Medizinstudierenden (bvmd) vermitteln Plätze im Ausland.

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Häufige Fragen

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Quellen

  • Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO), § 7 – gesetze-im-internet.de (abgerufen 07.10.2026)

  • ÄApprO, Anlage 6 „Zeugnis über die Tätigkeit als Famulus“ – gesetze-im-internet.de (abgerufen 07.10.2026)

  • Freie und Hansestadt Hamburg, LPA-Merkblatt, Stand 01/2026 – hamburg.de (PDF) (abgerufen 07.10.2026)

  • Landesprüfungsamt NRW, Bezirksregierung Düsseldorf, Merkblatt – brd.nrw.de (PDF) (abgerufen 07.10.2026)

  • Regierungspräsidium Stuttgart, Landesprüfungsamt, Merkblatt, Stand August 2025 – rp.baden-wuerttemberg.de (PDF) (abgerufen 07.10.2026)

  • Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz, LPA-Merkblatt – lsjv.rlp.de (PDF) (abgerufen 07.10.2026)

  • Medizinische Universität Wien, Studienplan Diplomstudium Humanmedizin – meduniwien.ac.at (PDF) (abgerufen 07.10.2026)

  • Johannes Kepler Universität Linz, Richtlinie (2024) – jku.at (PDF) (abgerufen 07.10.2026)

  • Mindestlohngesetz, § 22 – gesetze-im-internet.de (abgerufen 07.10.2026)

  • Deutsches Ärzteblatt, „Reform der Ärztlichen Approbationsordnung wird weiter verschleppt“ – aerzteblatt.de (abgerufen 07.10.2026)

  • bvmd – Austauschprogramme – bvmd.de (abgerufen 07.10.2026)

  • Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit (DTG) – dtg.org (abgerufen 07.10.2026)