PJ-Vergütung im Ausland: Was du 2026 wirklich bekommst
Die kurze Antwort zuerst: Eine PJ-Vergütung im Ausland ist die Ausnahme, nicht die Regel. Die Aufwandsentschädigung, die deutsche Lehrkrankenhäuser im Praktischen Jahr zahlen, ist eine freiwillige Leistung der ausbildenden Einrichtung – kein Anspruch und kein Gehalt. Ausländische Partnerkliniken in Sri Lanka, Nepal oder Sansibar zahlen sie faktisch so gut wie nie. Das deutsche Recht verbietet ihnen eine Zahlung aber nicht: § 3 Abs. 4 der Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO) deckelt nur ihre Höhe – und zwar ausdrücklich auch für eine Ausbildung im Ausland. Dieser Guide zeigt dir, was rechtlich gilt, was deutsche Kliniken real zahlen und wie du die Finanzierungslücke mit Auslands-BAföG und PROMOS schließt.
Key Takeaways
Es gibt keine gesetzliche PJ-Vergütung. § 3 Abs. 4 ÄApprO erlaubt nur eine freiwillige Aufwandsentschädigung und deckelt sie auf den Bedarf nach § 13 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 Nr. 2 BAföG: 475 Euro Grundbedarf plus 380 Euro Wohnpauschale, zusammen 855 Euro im Monat (Stand 2026).
Diese Obergrenze gilt auch im Ausland. Die Norm schaltet sie dort nicht ab, sondern passt sie um die Zuschläge nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 der BAföG-AuslandszuschlagsV an. Sie richtet sich nicht an die ausländische Klinik, sondern wirkt über die Anerkennung deines Tertials durch dein Landesprüfungsamt.
Sachleistungen zählen mit: freie Unterkunft, Verpflegung oder eine Parkkarte werden auf dieselbe Grenze angerechnet wie Bargeld.
In Deutschland zahlen Lehrkrankenhäuser real rund 400 bis 900 Euro im Monat, jedes sechste Haus gar nichts. Dass ausländische Partnerkliniken in aller Regel nichts zahlen, liegt an lokalen Gesundheitsbudgets – nicht am deutschen Recht.
Die Lücke schließt du über Auslands-BAföG (Bedarfssatz plus bis zu 1.000 Euro Reisekostenzuschlag) und PROMOS (350, 450 oder 550 Euro im Monat). Achtung: Der BAföG-Höchstsatz von 992 Euro ist eine Obergrenze, kein Regelfall – gezahlt wird einkommensabhängig.
Wie hoch darf die PJ-Aufwandsentschädigung überhaupt sein?
Höchstens so hoch wie der BAföG-Bedarf nach § 13 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 Nr. 2 BAföG: 475 Euro Grundbedarf plus 380 Euro Wohnpauschale, zusammen 855 Euro im Monat. Mehr darf eine Ausbildungsstätte laut § 3 Abs. 4 ÄApprO nicht gewähren – weder in Geld noch als Sachleistung.
Der Wortlaut von § 3 Abs. 4 ÄApprO ist eng: Unzulässig sind Geld- oder Sachleistungen, „die den Bedarf für Auszubildende nach § 13 Absatz 1 Nummer 2 und Absatz 2 Nummer 2 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes übersteigen" (gesetze-im-internet.de). Diese beiden Fundstellen sind 475 Euro und 380 Euro – zusammen 855 Euro. Die Kranken- und Pflegeversicherungszuschläge von 102 und 35 Euro, die den BAföG-Höchstsatz auf 992 Euro bringen, stehen dagegen in § 13a BAföG, auf den die ÄApprO gerade nicht verweist.
Vorsicht bei der 992-Euro-Zahl. Sie kursiert in vielen PJ-Ratgebern als „der Deckel". Das Kompetenzzentrum Praktisches Jahr legt die Norm so aus, dass 855 Euro für familienversicherte Studierende gelten und 992 Euro für alle, die ihre Kranken- und Pflegeversicherung selbst zahlen. Streng am Verweistext gelesen sind es 855 Euro. Beide Lesarten sind im Umlauf – wenn eine konkrete Zahl für dich zählt, lass sie dir von deinem PJ-Büro schriftlich bestätigen.
Ein Detail, das viele übersehen: Der Deckel gilt für Geld oder Sachleistungen. Stellt dir ein Haus ein Zimmer, freies Essen oder eine Parkkarte, muss der Geldbetrag entsprechend sinken. Genau deshalb ist ein Angebot mit Unterkunft nicht automatisch besser als eines mit Bargeld – rechne beides zusammen.
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Wie viel zahlen deutsche Lehrkrankenhäuser in der Praxis?
Weil es keinen Anspruch gibt, streut die Realität stark: von null bis knapp unter die Obergrenze. Die Auswertung der Hartmannbund-Liste durch unser Partnernetzwerk dein-medizinstudium.de nennt eine typische Spanne von rund 400 bis 900 Euro im Monat (Stand 19.07.2026). Die bestbezahlten Häuser liegen bei 861 Euro, viele Universitätskliniken deutlich darunter oder bei null.
Die Datenbasis solltest du kennen, bevor du dich auf eine Zahl verlässt: Der Hartmannbund führt eine bundesweite PJ-Aufwandsentschädigungsliste, die er aus Auskünften von Medizinstudierenden und Lehrkrankenhäusern zusammenträgt und ausdrücklich „ohne Gewähr" veröffentlicht. Beträge ändern sich, ohne dass die Liste sofort nachzieht.
Dir fällt vielleicht auf: 861 Euro liegen bereits über der eng gelesenen Grenze von 855 Euro. Das ist kein Tippfehler, sondern genau der Punkt, an dem die beiden Lesarten auseinandergehen – unter der 992-Euro-Auslegung ist der Wert unauffällig. Praktisch heißt das: Der Deckel wird nicht überall trennscharf angewendet, und veröffentlichte Werte enthalten teils Sachleistungen. Verlass dich deshalb nie auf eine Ranking-Zahl, sondern auf die schriftliche Zusage deines Hauses.
Quelle: Hartmannbund, PJ-Aufwandsentschädigungsliste (Angaben ohne Gewähr), ausgewertet von dein-medizinstudium.de, „PJ Gehalt", Stand 19.07.2026.
Bekommst du eine PJ-Vergütung im Ausland?
In aller Regel nicht. Kliniken in Sri Lanka, Nepal oder auf Sansibar zahlen deutschen PJ-Studierenden praktisch nie eine Aufwandsentschädigung. Das ist kein Rechtsproblem, sondern eine Budgetfrage: Diese Häuser finanzieren keine Ausbildungsvergütungen für Gaststudierende. Manche stellen Sachleistungen wie Unterkunft oder Verpflegung – Geld fließt so gut wie nie.
Wie groß der Abstand ist, zeigen die laufenden Gesundheitsausgaben pro Kopf: 2023 lagen sie in Deutschland bei rund 6.395 US-Dollar, in Sri Lanka bei 134, in Nepal bei 84 und in Tansania – zu dem Sansibar gehört – bei 36 US-Dollar (WHO Global Health Expenditure Database, aufbereitet von der Weltbank, abgerufen 18.08.2026). Ein Gesundheitssystem, das pro Einwohner und Jahr weniger ausgibt, als ein deutsches Lehrkrankenhaus einem PJ-Studierenden in einem Monat zahlt, hat für Aufwandsentschädigungen an Gaststudierende schlicht keinen Spielraum.
Häufiger ist das umgekehrte Modell: Programme, die Klinikanbindung, Unterkunft, Betreuung vor Ort und Organisation übernehmen, erheben dafür eine Programmgebühr, statt eine Vergütung auszuzahlen. Wie sich das gegen die Eigenorganisation rechnet, haben wir für die Famulatur in Famulatur im Ausland: selbst organisieren oder Agentur durchgerechnet; für das PJ-Tertial gilt dieselbe Logik.
Wichtig zur Einordnung: Diese Aussage beruht auf der Rechtssystematik und auf Erfahrungswerten, nicht auf einer verbindlichen Zusage einzelner Kliniken. Kläre die Situation an deinem Zielstandort immer schriftlich mit deinem PJ-Büro und mit uns ab, bevor du zusagst – Sachleistungen und kleine Zahlungen variieren von Einrichtung zu Einrichtung.
Zur Einordnung: Auch bei der Famulatur ist eine Vergütung nie garantiert; die ÄApprO schreibt dort gar keine Bezahlung vor, wie unser Famulatur-Bewerbungsguide erläutert. Und ganz gleich, wie die Geldfrage ausgeht: Zuerst muss die Anerkennung stehen. Wie dein Landesprüfungsamt ein Auslandstertial prüft, steht in PJ im Ausland: Anerkennung und Planung. Und plane in Tertialen statt in Semestern: Das PJ beginnt nach § 3 Abs. 1 ÄApprO jeweils in der zweiten Hälfte der Monate Mai und November und läuft in Abschnitten von je 16 Wochen; der nächste Start ist der Herbstturnus am 16.11.2026. Alle Termine stehen in PJ-Tertialtermine und Fristen 2026/2027.
Gilt der ÄApprO-Deckel auch für dein Tertial im Ausland?
Ja. § 3 Abs. 4 ÄApprO regelt den Auslandsfall ausdrücklich und schaltet die Höchstgrenze dort nicht ab, sondern verändert sie: Bei einer Ausbildung im Ausland verschiebt sie sich um die Zuschläge nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 der BAföG-AuslandszuschlagsV. Die Norm knüpft also an deine Ausbildung an, nicht an die Nationalität der zahlenden Einrichtung.
Diese drei Zuschläge sind der Auslandszuschlag zum Kaufkraftausgleich, notwendige Studiengebühren und Reisekosten. Zwei davon zählen nur eingeschränkt: Die Zuschläge nach Nr. 2 und 3 dürfen der Berechnung der Höchstgrenze nur zugrunde gelegt werden, wenn die Leistungen ausdrücklich zur Erstattung genau dieser Kosten gewährt werden. Und der Auslandszuschlag nach Nr. 1 greift laut Verordnung nur, wenn die Kaufkraft am ausländischen Ausbildungsort unter der im Inland liegt – also in teureren Ländern. Für Ziele mit niedrigeren Lebenshaltungskosten bleibt es damit praktisch bei der Grenze aus dem Inland.
Wichtig für die Einordnung: Eine Zahlungspflicht folgt daraus für niemanden. Die Vorschrift ist eine Obergrenze, kein Anspruch, und sie richtet sich nicht als Verbot an eine Klinik in Colombo oder Kathmandu. Wirksam wird sie über dich: Dein Tertial im Ausland wird nach § 12 Abs. 1 Nr. 2 ÄApprO von deinem Landesprüfungsamt angerechnet – und in diesem Verfahren zählt, ob die Ausbildung den Anforderungen der ÄApprO entsprochen hat. Dass ausländische Partnerkliniken faktisch nichts zahlen, liegt an lokalen Gepflogenheiten und Gesundheitsbudgets, nicht am deutschen Recht.
Wird eine Vergütung auf dein Auslands-BAföG angerechnet?
Ja. Erhältst du im Ausland tatsächlich eine Zahlung, gilt sie als Ausbildungsvergütung und wird nach § 23 Abs. 3 BAföG ohne den sonst üblichen Freibetrag von 353 Euro angerechnet. Anders als beim freiwilligen Nebenjob bleibt hier also nichts anrechnungsfrei stehen.
Angerechnet wird aber nicht der Bruttobetrag. Zuvor werden der Werbungskosten-Pauschbetrag nach § 9a EStG (1.230 Euro im Jahr) und anschließend eine Sozialpauschale nach § 21 Abs. 2 Nr. 1 BAföG von derzeit 22,3 Prozent abgezogen. In der Beispielrechnung von PJ-input (Stand 2020) mindern 400 Euro Aufwandsentschädigung das monatliche BAföG deshalb nur um rund 249 Euro statt um 400 Euro. Die genaue Minderung hängt von deinem Bewilligungszeitraum ab – lass sie dir vom BAföG-Amt vorrechnen.
Bekommst du im Ausland keine Vergütung, gibt es auch nichts anzurechnen. Dein Bedarfssatz fließt dann ungekürzt durch diesen Posten, ergänzt um den Reisekostenzuschlag von 250 Euro je Reise innerhalb Europas und 500 Euro je Reise außerhalb Europas – für Hin- und Rückreise nach Sri Lanka, Nepal oder Sansibar also bis zu 1.000 Euro (§ 4 Abs. 1 BAföG-AuslandszuschlagsV). Details dazu stehen in unserem Beitrag Auslands-BAföG für Famulatur und PJ im Ausland.
Achtung, 992 Euro sind der Höchstsatz, nicht der Regelfall. BAföG ist einkommensabhängig: Vom Bedarf werden das anrechenbare Einkommen deiner Eltern und dein eigenes Einkommen abgezogen (§§ 11, 21 ff. BAföG). Je nach Elterneinkommen bleiben davon 0 bis 992 Euro im Monat. Der Reisekostenzuschlag wird dagegen nicht vom Einkommen gemindert.
Eine Bedingung solltest du sehr früh klären, weil sie Geld kostet, wenn sie kippt: Nach Tz 5.5.4 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum BAföG ist das Praktische Jahr im Ausland nur dann als Praktikum nach § 5 Abs. 5 BAföG zu fördern, „wenn keine Immatrikulation an einer ausländischen Ausbildungsstätte vorliegt". Für die Anerkennung durch dein Landesprüfungsamt genügt in der Regel eine Status- oder Gleichstellungsbescheinigung der Gastuniversität. Wer sich dort zusätzlich immatrikuliert, um sicherzugehen, kann genau dadurch die Praktikumsförderung verlieren – lass dir beides schriftlich bestätigen.
Zusätzlich kannst du PROMOS beantragen. Das DAAD-Programm zahlt für Praktika je nach Zielland 350, 450 oder 550 Euro im Monat plus eine einmalige Mobilitätspauschale; die Förderdauer beträgt mindestens einen Monat und höchstens sechs Monate. Vergeben wird es von deiner eigenen Hochschule, die auch die Frist und die Rate festlegt – wie das abläuft, steht in unserem PROMOS-Stipendium-Guide.
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Rechnet sich das Auslandstertial ohne Aufwandsentschädigung?
Isoliert betrachtet wirkt ein Tertial im Ausland teurer als eines an einem gut zahlenden deutschen Lehrkrankenhaus. Ziehst du die vollständige Finanzierungskette heran, verschiebt sich das Bild – vor allem, weil die verzichtete Vergütung dein BAföG nicht mehr mindert und auslandsspezifische Komponenten hinzukommen.
Faktor
PJ-Tertial in Deutschland
PJ-Tertial im Ausland
Aufwandsentschädigung
0 bis rund 900 €/Monat, klinikabhängig
in der Regel keine, teils Sachleistungen
Wirkung auf Auslands-BAföG
mindert den Anspruch, nach Abzug von Werbungskosten- und Sozialpauschale
keine Minderung, wenn keine Vergütung gezahlt wird
Zusatzförderung
keine Auslandskomponente
Reisekostenzuschlag bis 1.000 €, ggf. PROMOS 350/450/550 €/Monat
Zusätzliche Kosten
i. d. R. keine Programmgebühr
ggf. Programmgebühr für Organisation und Betreuung
Planungssicherheit
Vergütung meist klinikintern bekannt
vor Zusage schriftlich klären, hohe Streuung
Unter dem Strich: Die fehlende Aufwandsentschädigung ist real, wird aber teilweise durch die auslandsspezifischen BAföG- und Stipendienkomponenten aufgefangen. Ob sich dein Tertial im Ausland rechnet, hängt davon ab, wie viel eine vergleichbare deutsche Klinik überhaupt gezahlt hätte, welche Programmkosten anfallen und ob dein BAföG-Bescheid und PROMOS zusammenkommen.
Ohne feste Aufwandsentschädigung kalkulierst du dein Budget fürs Auslandstertial besser realistisch als optimistisch.
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Musst du die PJ-Aufwandsentschädigung versteuern?
Grundsätzlich ja: Die Aufwandsentschädigung ist kein Gehalt, zählt steuerlich aber als Einkunft aus nichtselbständiger Arbeit und ist damit steuerpflichtig (PJ-input). Praktisch fällt für die meisten trotzdem keine Lohnsteuer an, weil der Grundfreibetrag 2026 auf 12.348 Euro im Jahr angehoben wurde (BMF-Monatsbericht Februar 2026).
Rechne trotzdem nach: 800 Euro über zwölf Monate wären 9.600 Euro und blieben unter dem Freibetrag – Nebenjobs, Stipendienanteile oder andere Einkünfte zählen aber mit und können ihn überschreiten. Fällt dein Tertial im Ausland ohne Vergütung aus, entfällt dieser Posten schlicht.
So klärst du deine PJ-Finanzierung vor der Zusage
Weil die Beträge von Standort zu Standort unterschiedlich ausfallen, hak diese sechs Punkte ab, bevor du zusagst:
Anerkennung zuerst klären – frage dein Landesprüfungsamt, ob die Zielklinik gelistet ist oder ein Äquivalenzverfahren nötig wird. Die Vergütungsfrage ist erst relevant, wenn die Anerkennung steht.
PJ-Büro deiner Heimatuni kontaktieren – kläre, wie eine etwaige Auslandszahlung auf BAföG und auf deine Tertialbescheinigung wirkt.
Gasteinrichtung schriftlich fragen, ob eine Aufwandsentschädigung, Sachleistungen (Unterkunft, Verpflegung) oder gar keine Zahlung vorgesehen ist – und lass dir Sachleistungen beziffern.
Programmkosten transparent machen – kläre, was eine Programmgebühr abdeckt (Betreuung, Unterkunftsvermittlung, Klinikanbindung) und was zusätzlich anfällt.
Auslands-BAföG und PROMOS früh beantragen – über die BAföG-Förderung wird erst nach Vorlage der Anerkennungsbescheinigung entschieden (Tz 5.5.2 BAföGVwV); außerhalb der EU muss der Aufenthalt tatsächlich mindestens zwölf Wochen dauern, was ein volles 16-Wochen-Tertial erfüllt, ein gesplittetes womöglich nicht. Die PROMOS-Frist setzt dein International Office selbst – frag dort das konkrete Datum ab.
Realistisch kalkulieren – plane ohne feste Vergütung als Grundannahme und behandle jede tatsächliche Zahlung als Polster, nicht als Kalkulationsgrundlage.
Verordnung über die Zuschläge zu dem Bedarf nach dem BAföG bei einer Ausbildung im Ausland (BAföG-AuslandszuschlagsV), §§ 1 und 4: gesetze-im-internet.de (abgerufen 18.08.2026)
Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum BAföG, Teilziffern 5.5.2 bis 5.5.4 (Anerkennungsbescheinigung, Zwölf-Wochen-Mindestdauer außerhalb der EU, Praktisches Jahr ohne Immatrikulation): verwaltungsvorschriften-im-internet.de (abgerufen 18.08.2026)
PJ-input, Kompetenzzentrum Praktisches Jahr der Medizinischen Fakultäten Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Tübingen und Ulm — „Aufwandsentschädigung im PJ" (Status im PJ, BAföG-Beispielrechnung, Besteuerung): pj-input.de (abgerufen 18.08.2026)
Hartmannbund — PJ-Aufwandsentschädigungsliste (Angaben ohne Gewähr): hartmannbund.de (abgerufen 18.08.2026)
dein-medizinstudium.de (futuredoctor-Partnernetzwerk) — „PJ Gehalt: Mit welcher Aufwandsentschädigung du rechnen kannst": dein-medizinstudium.de (Stand 19.07.2026)
WHO Global Health Expenditure Database, aufbereitet als Weltbank-Indikator „Current health expenditure per capita (current US$)", Werte für 2023: data.worldbank.org (abgerufen 18.08.2026)
Bundesministerium der Finanzen — BMF-Monatsbericht Februar 2026, „Die wichtigsten steuerlichen Änderungen 2026" (Grundfreibetrag 12.348 Euro): bundesfinanzministerium.de (abgerufen 18.08.2026)
travel4med.de — „Auslands-BAföG für Famulatur und PJ im Ausland": travel4med.de
travel4med.de — „PJ im Ausland: Anerkennung, Planung und Fristen": travel4med.de
Fachlich geprüft von MUDr. Andreas Zehetner, Arzt (MUDr., entspricht Dr. med. univ.) und Mitgründer von travel4med. Er organisiert seit Jahren klinische Auslandspraktika für Medizin- und Pflegestudierende und kennt die Standorte Sri Lanka, Nepal und Sansibar aus eigener Erfahrung. Redaktion: Celina Köhsl. Rechtliche Angaben geben den Stand vom 18.08.2026 wieder und ersetzen keine verbindliche Auskunft deines Landesprüfungsamts, deines PJ-Büros oder deines BAföG-Amts.