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Malariaprophylaxe im Ausland: Guide für dein Praktikum

MUDr. Amandeep Grewal
MUDr. Amandeep GrewalArzt, Co-Founder von travel4med
  • 1. September 2026
  • 13 Minuten
Malariaprophylaxe im Ausland: Guide für dein Praktikum

Malariaprophylaxe im Ausland: Guide für dein Praktikum

Ob du eine Malariaprophylaxe im Ausland brauchst, hängt nicht davon ab, wie lange du bleibst – sondern davon, wie hoch das Malariarisiko an deinem konkreten Einsatzort ist. Kurzantwort für die vier Standorte, an denen wir vermitteln: Für Sansibar empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin (DTG) eine durchgehende Tabletteneinnahme. Für Sri Lanka, Kathmandu, Pokhara und Bali empfiehlt sie keine. Dieser Guide zeigt dir, woher diese Einstufungen kommen, welche Präparate es gibt und was du wann besorgen musst.

Fachlich verantwortet von MUDr. Amandeep Grewal für travel4med. Alle Angaben unten stammen aus den DTG-Empfehlungen 2026, den Meldedaten des Robert Koch-Instituts und den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts.

Key Takeaways

  • Sansibar: Die DTG stuft ganz Tansania inklusive der Inseln Sansibar, Pemba und Mafia auf Höhenlagen bis 2.500 Meter ganzjährig als Gebiet mit hohem Risiko ein – Empfehlung „P“, also Chemoprophylaxe.
  • Sri Lanka: seit 2016 von der WHO als malariafrei zertifiziert, letzte einheimische Übertragung 2012. Keine Tabletten nötig – Mückenschutz bleibt wegen Dengue trotzdem Pflicht.
  • Nepal: Kathmandu, Pokhara und der Himalaya über 2.500 Metern gelten laut DTG als malariafrei; geringes Risiko nur in den Terai-Distrikten nahe Indien.
  • Bali: DTG-Einstufung „geringes Risiko“ – empfohlen wird Expositionsprophylaxe, keine Chemoprophylaxe.
  • Der Zahlenanker: Das RKI zählte 2024 in Deutschland 933 Malaria-Erkrankungen. Von den 671 Fällen mit Angaben zur Prophylaxe hatten nur 138 (21 Prozent) überhaupt eine Chemoprophylaxe eingenommen.

Was ist Malariaprophylaxe im Ausland – und woraus besteht sie?

Malariaprophylaxe im Ausland ist die Kombination aus drei Bausteinen, die die DTG in ihren Empfehlungen 2026 klar voneinander trennt: der Expositionsprophylaxe (EP), also allem, was Mückenstiche verhindert, der Chemoprophylaxe (P), also der vorbeugenden Tabletteneinnahme, und der notfallmäßigen Selbstbehandlung (NSB), also einem mitgeführten Therapiepaket für den Fall, dass du krank wirst und keine Klinik erreichst.

Diese Dreiteilung ist wichtig, weil viele Studierende die Malariaprophylaxe im Ausland automatisch mit Tabletten gleichsetzen. Die DTG schreibt dagegen ausdrücklich, dass die Vermeidung von Mückenstichen essenziell bleibt – auch dann, wenn du eine Chemoprophylaxe nimmst. Als Goldstandard unter den Repellents nennt sie DEET.

Malaria wird von Anopheles-Mücken übertragen, und die stechen vor allem in der Dämmerung und nachts. Das ist der praktische Unterschied zum Denguefieber, dessen Überträger tagsüber aktiv sind. Für dich heißt das: Ein Moskitonetz über dem Bett hilft gegen Malaria wirklich – gegen Dengue schützt es dich nur im Schlaf. Wie du dich tagsüber schützt, steht ausführlich im Beitrag zu Dengue im Auslandspraktikum.

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Wie hoch ist das Malariarisiko an deinen Standorten?

Die Grundlage für jede Entscheidung über eine Malariaprophylaxe im Ausland ist die Länderliste der DTG. Sie kennt vier Stufen: hohes, mittleres und geringes Risiko sowie malariafrei. Zu jeder Stufe gehört eine Empfehlung. Die Ausgabe 2026 wurde am 10. August 2026 online veröffentlicht (Rothe C et al., Flug- und Reisemedizin 2026; 33: 165–203). Für unsere Standorte sieht sie so aus:

StandortDTG-Einstufung 2026SaisonEmpfehlung
Sansibar (Tansania)Hohes Risiko im gesamten Land bis 2.500 Höhenmeter, ausdrücklich inklusive Sansibar, Pemba und MafiaganzjährigP – Chemoprophylaxe
Bali (Indonesien)Geringes RisikoganzjährigEP – nur Expositionsprophylaxe
Nepal, Terai-Distrikte bis 2.500 HöhenmeterGeringes RisikoganzjährigEP
Nepal: Kathmandu, Pokhara, Himalaya über 2.500 HöhenmeterMalariafreikeine
Sri LankaVon der WHO 2016 als malariafrei zertifiziertkeine

Malariarisiko an vier Praktikumsstandorten nach DTG 2026Sansibar hohes Risiko, Bali geringes Risiko, Nepal Terai geringes Risiko, Kathmandu und Sri Lanka malariafrei.DTG-Risikostufe 2026 (0 = malariafrei, 3 = hohes Risiko)Sansibar (Tansania)3 – hochBali (Indonesien)1 – geringNepal, Terai1 – geringNepal: Kathmandu0 – malariafreiSri Lanka0 – malariafreiQuelle: DTG-Empfehlungen zur Malariaprävention 2026, Länderanhang

Risikostufen nach den DTG-Empfehlungen zur Malariaprävention für Reisende, Ausgabe 2026 (Länderanhang).

Für Tansania deckt sich das mit den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts: Dort steht, dass ganzjährig ein hohes Malariarisiko im gesamten Land auf Höhenlagen unterhalb von 2.500 Metern besteht und dass in Gebieten mit hohem Risiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll ist. Wenn du auf Sansibar arbeitest, ist die Malariaprophylaxe im Ausland damit keine Ermessensfrage, sondern Standard. Was sonst noch zur Vorbereitung gehört, steht im Standortbeitrag zu Famulatur und Pflegepraktikum auf Sansibar.

Ein Hinweis zu Nepal, weil hier zwei seriöse Quellen unterschiedlich abgrenzen: Die DTG zieht die Höhengrenze bei 2.500 Metern und nennt vor allem die Terai-Distrikte nahe Indien. Das US-amerikanische CDC zieht sie im Yellow Book 2026 bei 2.000 Metern und nennt die Provinzen Sudurpashchim und Karnali. Für Kathmandu und Pokhara kommen beide zum selben Ergebnis: keine Chemoprophylaxe. Wer in eine ländliche Außenstelle im Süden geht, klärt es individuell reisemedizinisch ab.

Brauche ich für Sri Lanka eine Malariaprophylaxe im Ausland?

Nein. Sri Lanka wurde 2016 von der WHO als malariafrei zertifiziert; der letzte gemeldete einheimische Übertragungsfall stammt aus dem Jahr 2012. Zum zehnten Jahrestag der Zertifizierung im April 2026 hat das WHO-Länderbüro in Colombo daran erinnert, dass das Land seither in der Phase „Prevention of Re-establishment“ steht: Die Überträgermücken existieren weiterhin, und importierte Fälle könnten die Übertragung theoretisch wieder in Gang setzen.

Für dich heißt das zweierlei. Erstens: keine Tabletten. Zweitens: Der Mückenschutz bleibt trotzdem, weil Sri Lanka ein Dengue-Land ist. Und wenn du innerhalb einer Reise Sri Lanka mit einem Malariagebiet kombinierst, richtet sich die Malariaprophylaxe im Ausland nach dem riskantesten Abschnitt, nicht nach dem Hauptziel.

Welche Medikamente kommen für die Malariaprophylaxe im Ausland infrage?

Die DTG nennt 2026 drei zentrale Optionen. Alle drei sind verschreibungspflichtig, alle drei musst du in Deutschland vor der Abreise besorgen. Artemisinin-Kombinationen wie Artemether/Lumefantrin sind ausdrücklich nur zur Therapie zugelassen, nicht zur Prophylaxe.

WirkstoffDosis für ErwachseneEinnahmefensterPraxishinweis der DTG
Atovaquon/Proguanil1 Tablette 250/100 mg täglich (ab 40 kg)1 Tag vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des GebietsMit einer fetthaltigen Mahlzeit; auch für kurzfristige Reisen geeignet
Doxycyclin 100 mg1 Tablette täglichtäglich während des AufenthaltsIn Deutschland zur Malariaprophylaxe Off-Label; mit Mahlzeit und viel Flüssigkeit, nicht mit Milchprodukten
Mefloquin 250 mg1 Tablette wöchentlichbei erstmaliger Einnahme 2–3 Wochen vor Abreise beginnenKontraindikationen beachten, unter anderem darf es bei Epilepsie nicht eingesetzt werden

Der Vorlauf ist der Punkt, den Studierende am häufigsten unterschätzen. Atovaquon/Proguanil kannst du notfalls einen Tag vor dem Abflug starten. Mefloquin nicht: Bei der ersten Anwendung sollst du zwei bis drei Wochen vorher beginnen, damit eine Unverträglichkeit noch zu Hause auffällt und nicht in der ersten Klinikwoche. Wer im Oktober fliegt, entscheidet also im September.

Wann ist eine Notfallselbstbehandlung sinnvoll?

Die notfallmäßige Selbstbehandlung (NSB) ist der dritte Baustein der Malariaprophylaxe im Ausland: ein Therapiepaket, das du selbst einnimmst, wenn du in einem Malariagebiet Fieber bekommst und keine ärztliche Hilfe erreichst. Sie entspricht einer dreitägigen Einnahme von Atovaquon/Proguanil oder Artemether/Lumefantrin in therapeutischer Dosis.

Die DTG knüpft sie an eine klare Bedingung: Empfohlen wird sie bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko und eingeschränktem Zugang zu medizinischer Versorgung. Als Faustregel gilt „gute medizinische Versorgung“ dann, wenn Malariadiagnostik und -therapie weniger als 48 Stunden entfernt sind. Für den Krankheitsfall gibt die DTG diese Reihenfolge vor:

  1. Miss Fieber. Als Fieber gilt eine axillär gemessene Temperatur ab 38 °C – ein Thermometer gehört deshalb ins Gepäck.
  2. Tritt das Fieber weniger als sieben Tage nach der Einreise ins Risikogebiet auf, such umgehend ärztliche Hilfe und nimm keine NSB.
  3. Ist ärztliche Hilfe innerhalb von 48 Stunden erreichbar, geh hin und nimm ebenfalls keine NSB ein.
  4. Ist sie nicht innerhalb von 48 Stunden erreichbar und hält das Fieber länger als 24 Stunden an, nimm die NSB ein und such trotzdem so schnell wie möglich ärztliche Hilfe.

Für die meisten von uns vermittelten Praktika greift Punkt 3: Du arbeitest in einem Krankenhaus, also stehst du der Diagnostik nicht 48 Stunden fern. Trotzdem gehört die Frage in dein reisemedizinisches Gespräch, besonders wenn Außeneinsätze in ländlichen Gesundheitsposten geplant sind. Alles Weitere zur Zusammenstellung deines Gepäcks findest du im Beitrag zur Reiseapotheke für Famulatur und Praktikum.

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Was ändert sich bei langen Einsätzen?

Als Langzeitreisende bezeichnet die DTG Personen, die länger als vier Wochen unterwegs sind. Ein Pflegepraktikum von 30 Tagen liegt damit genau an der Grenze, ein PJ-Tertial mit 16 Wochen deutlich darüber. Für Aufenthalte über drei Monate in Hochrisikogebieten hat die DTG eine eigene Tabelle, und die unterscheidet nach der medizinischen Versorgung vor Ort:

  • Schlechte Versorgung (keine Diagnostik rund um die Uhr, unsichere Behandlung): Standardvorsorge ist Expositionsprophylaxe plus kontinuierliche Chemoprophylaxe.
  • Gute Versorgung (Diagnostik rund um die Uhr, sichere stationäre Behandlung, Medikamente zeitnah und sicher verfügbar): Standardvorsorge ist Expositionsprophylaxe plus Chemoprophylaxe für die ersten drei Monate nach Ersteinreise und während der Hauptübertragungszeit, danach Expositionsprophylaxe plus NSB.

Das ist der Punkt, an dem sich die Malariaprophylaxe im Ausland vom klassischen Zwei-Wochen-Urlaub löst. Wer ein Semester bleibt, bespricht mit der Reisemedizin nicht nur „welches Präparat“, sondern auch „wie lange durchgehend“.

Zahlt die Krankenkasse die Malariaprophylaxe im Ausland?

Hier lohnt sich eine saubere Unterscheidung, weil zwei verschiedene Rechtsgrundlagen im Spiel sind – beide bundesweit, nicht je Bundesland unterschiedlich.

Impfungen: Nach § 20i Absatz 1 Satz 2 SGB V besteht ein Leistungsanspruch für Schutzimpfungen, die wegen eines erhöhten Gesundheitsrisikos durch einen Auslandsaufenthalt indiziert sind, wenn dieser Aufenthalt beruflich oder durch eine Ausbildung bedingt ist. Eine Famulatur oder ein Pflegepraktikum ist ausbildungsbedingt. Welche Impfungen für deinen Standort anstehen, steht im Beitrag zu den Impfungen für Famulatur und PJ im Ausland.

Malariatabletten: Gegen Malaria gibt es für Reisende keine Impfung, deshalb greift dieser Absatz hier nicht. Malariamittel fallen unter § 20i Absatz 2 SGB V: „Die Krankenkasse kann in ihrer Satzung weitere Schutzimpfungen und andere Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe vorsehen.“ Eine Kann-Vorschrift heißt: Deine Kasse darf erstatten, muss aber nicht. Frag deshalb vor dem Rezept schriftlich bei deiner eigenen Krankenkasse nach, und heb die Antwort auf.

Du weißt noch nicht, an welchen Standort du willst? Wir ordnen mit dir ein, was Klinikalltag, Vorbereitung und Kosten an jedem Standort bedeuten. Vereinbare ein kostenloses Beratungsgespräch oder sieh dir zuerst die Standortübersicht an.

Was die deutschen Meldedaten über Malaria zeigen

Malaria ist in Deutschland keine exotische Randnotiz, sondern eine regelmäßig gemeldete Reisekrankheit. Das Robert Koch-Institut hat die Zahlen für 2024 im Epidemiologischen Bulletin 48/2025 veröffentlicht: 933 Malaria-Erkrankungen in Deutschland im Jahr 2024, nach 984 im Jahr davor. Vier Menschen starben, alle an einer Malaria tropica, alle hatten sich in Afrika infiziert.

Gemeldete Malaria-Erkrankungen in Deutschland, 2020 bis 2024366 Fälle 2020, 605 Fälle 2021, 765 Fälle 2022, 984 Fälle 2023 und 933 Fälle 2024 nach Meldedaten des Robert Koch-Instituts.Malaria-Erkrankungen in Deutschland nach Meldejahr36620206052021765202298420239332024Quelle: RKI, Epidemiologisches Bulletin 48/2025, Tabelle 1 (Meldedaten nach IfSG, Datenstand 1. März 2025)

Gemeldete Malaria-Erkrankungen in Deutschland 2020 bis 2024 nach Meldedaten des Robert Koch-Instituts.

Die für uns lehrreichste Zahl steht weiter hinten im selben Bericht. Für 671 der Fälle lagen Angaben zur medikamentösen Prophylaxe vor – und nur für 138 davon, also 21 Prozent, wurde überhaupt die Einnahme einer Chemoprophylaxe berichtet. Bei drei der vier Verstorbenen war ausdrücklich angegeben, dass sie keine Chemoprophylaxe genommen hatten.

Und noch ein Detail, das die Prioritäten sortiert: 95 Prozent der Fälle mit bekanntem Infektionsort hatten sich in einem afrikanischen Land angesteckt, nur 32 Fälle in Asien. Genau deshalb ist die Malariaprophylaxe im Ausland für Sansibar ein anderes Gespräch als für Bali oder Sri Lanka.

Feinmaschiges weißes Moskitonetz auf Holzboden – Expositionsprophylaxe als erster Baustein der Malariaprophylaxe im Ausland

So planst du deine Malariaprophylaxe im Ausland – Schritt für Schritt

  1. Ort festlegen, nicht nur das Land. Notier dir Klinik, Stadt und ungefähre Höhenlage. Die DTG stuft innerhalb eines Landes unterschiedlich ein – Tansania ist bis 2.500 Meter Hochrisikogebiet, darüber nicht.
  2. Termin in der Reisemedizin machen, spätestens sechs Wochen vor Abflug. Anlaufstellen sind tropen- und reisemedizinische Ambulanzen der Universitätskliniken, Gesundheitsämter mit reisemedizinischer Sprechstunde oder eine hausärztliche Praxis mit reisemedizinischer Qualifikation.
  3. Vor dem Termin schriftlich bei deiner Krankenkasse anfragen, ob sie Malariamittel als Satzungsleistung nach § 20i Absatz 2 SGB V erstattet, und die Antwort ausdrucken.
  4. Präparat und Dauer der Malariaprophylaxe im Ausland gemeinsam festlegen. Bring die geplante Aufenthaltsdauer mit; ab vier Wochen gelten die Regeln für Langzeitreisende, ab drei Monaten die gesonderte Tabelle der DTG.
  5. Rezept einlösen und die volle Menge kaufen – inklusive der sieben Tage Nachlauf bei Atovaquon/Proguanil. Nachkaufen vor Ort ist keine verlässliche Option.
  6. Expositionsprophylaxe einpacken: Repellent mit DEET für die gesamte Dauer, imprägniertes Moskitonetz, lange helle Kleidung, Fieberthermometer.
  7. Nach der Rückkehr aufmerksam bleiben. Fieber nach einem Aufenthalt in einem Malariagebiet gehört ärztlich abgeklärt, auch Wochen später – sag beim Arztbesuch von dir aus, wo du warst.

Fachlich geprüft von MUDr. Amandeep Grewal, Ärztin bzw. Arzt im Autorenteam von travel4med (Autorenseite). Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle reisemedizinische Beratung.

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Häufige Fragen zur Malariaprophylaxe im Ausland

Quellen

  • Rothe C et al.: Empfehlungen zur Malariaprävention für Reisende, Ständiger Ausschuss Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit (DTG). Flug- und Reisemedizin 2026; 33: 165–203, online veröffentlicht am 10.08.2026 (Risikoeinstufungen Tansania/Sansibar, Indonesien/Bali und Nepal, Dosierungen, NSB-Kriterien, Langzeitreisende), abgerufen am 01.09.2026: dtg.org
  • Robert Koch-Institut: Importierte Infektionskrankheiten 2024, Epidemiologisches Bulletin 48/2025 (933 Malaria-Erkrankungen 2024, 984 im Jahr 2023, 4 Todesfälle, 138 von 671 Fällen mit Chemoprophylaxe, 95 Prozent Infektionsort Afrika), abgerufen am 01.09.2026: rki.de
  • Weltgesundheitsorganisation, Länderbüro Sri Lanka: „Driven to End Malaria“: Ten years of success for Sri Lanka, 24.04.2026 (Zertifizierung 2016, letzte einheimische Übertragung 2012, Phase „Prevention of Re-establishment“), abgerufen am 01.09.2026: who.int
  • Auswärtiges Amt: Tansania – Reise- und Sicherheitshinweise, Abschnitt Gesundheit (ganzjährig hohes Malariarisiko unterhalb 2.500 Höhenmetern, Tabletteneinnahme in Hochrisikogebieten sinnvoll), abgerufen am 01.09.2026: auswaertiges-amt.de
  • CDC Yellow Book 2026, Kapitel Nepal (Malariarisiko unter 2.000 Metern in Sudurpashchim und Karnali, keine Übertragung in Kathmandu und Pokhara), abgerufen am 01.09.2026: ncbi.nlm.nih.gov
  • § 20i SGB V, Leistungen zur Verhütung übertragbarer Krankheiten (Absatz 1 Satz 2 zu ausbildungsbedingten Auslandsaufenthalten, Absatz 2 zu weiteren Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe als Satzungsleistung), abgerufen am 01.09.2026: gesetze-im-internet.de